Mittwoch, 20. Juli 2011

Am Krankenbett des Euros

Spätestens nächsten Frühling ist der Euro tot. Zu diesem Schluss kommt man unweigerlich wenn man sich mit dem Geldwesen halbwegs auskennt oder auseinander gesetzt hat. Zur Erklärung, Geld ist die meistgebrauchte Erfindung der Menschen, aber trotzdem wissen die Wenigsten wie es entsteht, wer es druckt und was es damit auf sich hat. Der Zinses-Zins Systemfehler spielt bei der Euro-Krise eine große Rolle. Man kann bekanntlich nicht mehr aus einem System herausholen, als überhaupt vorhanden ist. Also in der realen Welt zumindest. Die Banker Welt hat jedoch nichts mit Realität am Hut. Sie verleihen Geld(das übrigens weder überhaupt einen Eigenwert hat, noch gedeckt ist) mit Zinsen und verlangen dann vom Schuldner die zusätzlichen Zinsen einem anderen Schuldner abzuknöpfen, der wiederum versucht das gleiche bei einem anderen, der dies auch versucht. Also wird jeder sein bestes geben, anderen so viel wie möglich abzuknöpfen um selbst seine Schulden zu begleichen. Dies nennt man Zinssklaverei und ist die effektivste Art Menschen zu versklaven, da sie an ihren eigenen Vorteil gegenüber Anderen glauben. Am Ende MUSS es aber unweigerlich einen geben, der es nicht geschafft hat, weil es gibt ja nur eine bestimmte Geldmenge die weit unter den Schulden+Zinsen liegt. Dieser muss dann wiederum neue Schulden aufnehmen um alleine seine Zinsen zu bezahlen, natürlich gegen neue Zinsen. Ein Teufelskreis. Hier zu empfehle ich dringend folgende Seite zur Aufklärung. http://www.steuerboykott.org/ . Ich weiss, es ist viel zu lesen, aber man kommt schnell rein und es ist essentiell für das Weltverständnis. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Für Menschen die überhaupt keine Lust haben zu Lesen, zu Faul sind oder sonst irgend was, poste ich auch ein Video, das die ganze Situation sehr gut Erklärt und ein paar nette Zitate von berühmten Persönlichkeiten bringt. Für die, die ganz informiert sein wollen, empfehle ich beides zu tun :)



Was im Moment mit dem Goldpreis passiert, hat nicht sonderlich viel mit dem GoldWERT zu tun, sondern eher mit dem Geldwert. Der Goldpreis ist ein guter Indikator für die schwächelnden Währungen. Eine Unze liegt mittlerweile bei über 1.600 USD. Das ist ein Mega-Rekord und lässt nichts gutes Hoffen. Wenn der Dollar fällt, dann der Euro mit, sowie andersherum, denn diese beiden Währungen sind eng gekoppelt. Wir haben eine große Euro-Krise und der Dollar schwächelt trotzdem mehr als der €? Das heisst übersetzt: in den USA geht es wirtschaftlich sowas von den Bach runter.

Aber ich bin zuversichtlich, wenn ich die Kommentare unter Online-Zeitungen(außer vielleicht BILD) und News-Sendern lese. Es gibt viele Menschen, die bereits wissen wie Geld funktioniert, die sich nicht verarschen lassen und die Informationen verbreiten. Zwar antworten ziemlich oft Ignoranten, die sich mit dem Gebiet noch nicht auseinander gesetzt haben, zynisch und herablassend, aber ich denke sobald die kritische Masse der Informierten erreicht ist, legt sich das auch. Ich bin froh, dass einige mehr Menschen im Internet recherchieren, denn wie in meinem Artikel "Volksverdummung" von anderen gesagt, seit dem 11.9.01 sind die Mainstream-Medien zensiert und dürfen kaum noch was kritisches schreiben.

Also, what elese can i say?

Bewaffnet euch mit Wissen und seid wachsam ;)

1 Kommentar:

  1. Zitat: ''Spätestens nächsten Frühling ist der Euro tot.''

    Tatsache? :) Nein, ich denke er wird sich etwas länger halten können.
    Wenig Angebot an Gold=hoher Preis. Der Goldpreis ist also nicht nur so hoch weil der € und Dollar an Wert verlieren, sondern auch weil es aufgekauft wird. Angst regiert uns, Banken regieren Angst.

    Guter Beitrag, konnte einiges in Erfahrung bringen.

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